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Allergien

Stauballergie - unterschätztes Krankheitsrisiko

Obwohl Stauballergien mittlerweile ein eigenes Krankheitsbild sind, werden sie noch immer unterschätzt. Das kann so weit gehen, dass es akuten Einfluss auf Wellness und Fitness hat, also dass die Lebensqualität enorm darunter leidet. Um erfolgreich und dauerhaft etwas gegen Stauballergien unternehmen zu können, ist es jedoch erst einmal wichtig, zu wissen, was das eigentlich konkret ist. In der Folge ist das Verständnis für Maßnahmen, die der Allergie entgegenwirken, größer, und somit von höherem Erfolg gekrönt. Denn bei Stauballergien lassen sich nicht nur die Auswirkungen - die Allergiewirkungen selbst - behandeln, sondern auch die Ursache. Spezielle Staubsauger Allergikermit speziellen HEPA-Filtern können dem entgegenwirken.

Woher kommt die Stauballergie?

Die wohl bekannteste und gleichzeitig am weitesten verbreitete Stauballergie ist die Hausstauballergie. Hervorgerufen wird sie durch die Hausmilben, die im Staub leben. Auf deren Ausscheidungen reagiert das Immunsystem von Betroffenen nicht angemessen und es kommt zur allergischen Reaktion. Die Symptome können dabei ähnlich wie bei einer Erkältung sein: laufende Nase, kratzender Hals, geschwollene und gerötete Augen, permanenter Hustenreiz. Gerade in Bereichen, in denen wir leben, besteht ein erhöhtes Risiko, da sich die Hausmilben unter anderem von menschlichen Schuppen ernähren. Diese werden zunächst von einem Pilz, den die Milben transportieren, vorverdaut und anschließend von den Milben selbst konsumiert. Die Ausscheidungen lösen dann die Allergiereaktionen aus.

Maßnahmen, eine Stauballergie einzudämmen

Ob nun tatsächlich eine Allergie gegen Staub vorliegt, kann man selbst leicht herausfinden. Mit Hilfe von frei verkäuflichen Allergiemitteln weiß man schon innerhalb von drei bis vier Tagen, ob es sich um eine Stauballergie handelt oder nicht, da diese Medikamente schnell wirken. Dennoch ist von einer regelmäßigen Einnahme absolut abzuraten, da der Körper innerhalb kürzester Zeit neue Rezeptoren bildet und die Folgen wieder da sind. Bevor man jedoch zum Arzt geht, können einige Maßnahmen getroffen werden, den Wohnbereich möglichst frei von Hausmilben zu halten. Diese benötigen hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um die 25 Grad und, wie schon erwähnt, ernähren sie sich vorzugsweise von Hautschuppen. Entsprechend lassen sich mit diesem Wissen nun die Hausmilben und damit die Stauballergie bekämpfen. Es ist nicht immer möglich, sämtliche Teppiche gegen leicht zu reinigendes Parkett oder Ähnlichem zu tauschen.

Als Resultat wieder erhöhte Lebensqualität

Deshalb sollte es ein spezieller Staubsauger für Allergiker anfangs ebenso tun. Staubsauger für Allergiker verfügen nämlich über sogenannte HEPA-Filter (High-Efficiency-Particulate-Air-Filter), die den Staub tatsächlich im Staubsauger zurückhalten. Des Weiteren lässt sich Bettwäsche gegen besondere Allergiker-Bettwäsche austauschen. Es darf nur nicht vergessen werden, diese ebenfalls regelmäßig zu reinigen und vor allem, wie auch die Räume selbst, sehr viel zu lüften. Mit all diesen Maßnahmen kann schon ein großer Erfolg erzielt werden und man kann sich wieder ganz und gar der Fitness und Wellness zuwenden. In besonders hartnäckigen Fällen sollte jedoch unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

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